Ştefanelli, Ioan (Iuvenal) (1834–1914), Theologe

Ştefanelli Ioan (Iuvenal), Theologe. Geb. Sereth, Bukowina (Siret, Rumänien), 1834; gest. Czernowitz, Galizien (Černivci, Ukraine), 18./31. 7. 1914; griech.-oriental. Ş. absolv. das Gymn. in Czernowitz und stud. 1857–60 an der dortigen Lehranstalt Theol. Nach der Priesterweihe (1860) war er bis 1866 Katechet an der Volksschule in Sereth, danach an der griech.-oriental. Musterhaupt- und Lehrerbildungsschule in Czernowitz und zugleich Doz. für Katechetik an der griech.-oriental. Lehranstalt. Mit Errichtung der Univ. Czernowitz (1875) an dieser auch Doz. für Katechetik und Moraltheol., hielt Ş. bis 1907 die katechet.-prakt. Übungen in ukrain. Sprache ab; 1877–1908 wirkte er auch als Religionsprof. am Czernowitzer Obergymn. 1890 verwitwet, trat er in ein Kloster ein (1890 Archimandrit). Ş. war ein Theologe von Rang, der neben selbständigen Werken auch zahlreiche Beitrr. in Z. und Ztg. veröff. Seine Publ. zur Katechetik blieben im Bereich der griech.-oriental. Kirche Rumäniens lange in Verwendung.

W.: Cathecetica a Bisericii dreptoredincioase răsăritene, 1879; Catehese …, 3 Bde., 1879–81; Liturgica Bisericii Ortodoxe, 1886; Religionslehrbücher für Bürger- und Mittelschulen; etc.
L.: Czernowitzer Ztg., 2. 8. 1914; A. Norst, Alma mater Francisco-Josephina, 1900, S. 49f.; Candela 33, 1914, S. 406ff.; Alma Mater Francisco Josephina, ed. R. Wagner, 1979, S. 135, 218; Mitt. Mircea Păcurariu, Sibiu, Rumänien.
(E. Beck – M. Mălinaş)   
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 13 (Lfg. 60, 2008), S. 132
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